du bist nicht wie ich
denk dir was du willst
grabe nach den gründen
warum die sehnsucht von judas
jetzt bei dir wohnt
du wirst eine perle finden doch bitte
wirf sie weg in den nassen sand
in meinen augen
beweise mut als sei es nicht
das erste mal
daß du eine schüssel gift
verschütten mußtest
doch deine feigheit ist der stolz
doch deine feigheit ist der stolz
du bist nicht wie ich
du bist nicht wie ich
uh
du willst dem löwen auf den schwanz steigen
oder vielleicht sein herz deiner dummheit
opfern
so nimm die schere und eröffne feierlich
was du vom anfang an verschlossen hieltst
beweise mut ...
du bist nicht wie ich
du bist nicht wie ich
richte hin
verspiele meinen ruf
doch ich muß gestehen:
ich bin nicht
besser
du bist nicht wie ich
du bist nicht wie ich
du bist nicht wie ich
du bist nicht wie ich
na nana nanana
na nana ...
tabu
bleibe mir
treu, komm
gib mir deine
sinne
bleibe mir,
und niemand andren
der deine sinne
mit schemen vergiftet
tabu
tabu ouoh
tabu
tabu ouoh
ich bin der hoffnung
nicht mehr sicher
dass unsrer beider
normen begierden
überleben
werden,
und sterben
so gut wie nie
tabu
tabu ouoh
tabu
tabu ouoh
ich bin nicht geboren
dazu
daß ich das alles
ertragen muß
ich spreche mit den fischen
ich sitze am ufer
und spreche mit den fischen.
sie sagen:
verrate uns nicht!
es ist noch nicht an der zeit,
uns zu verstehen.
schon als kind
habe ich die augen zugemacht
weil man mich lehren wollte,
wie man einschläft.
doch für mich
war das nicht das ende.
nein.
noch lange nicht.
es war der anfang.
manche leute sehen schwarz,
wenn sie die augen schliessen.
aber nicht mit mir.
aber nicht mit mir.
aber nicht mit mir.
aber nicht mit mir.
und ich spreche
ich spreche
ich spreche mit den fischen
und ich spreche
ich spreche
ich spreche mit den fischen
ich sah dinge,
und ich sehe sie noch immer.
sie haben alle farben,
sie sind musik.
meine gedanken,
ein fremder stadtplan -
den ich einst
konstruierte.
eine landschaft,
die in meinen träumen
immer wieder erscheint.
als hätte man sie mir
in meinen genen vererbt.
denn ich war noch nie dort,
außer mit geschlossenen augen.
und wenn ich aufwache,
kann ich es manchmal nicht fassen.
kann ich es manchmal nicht fassen.
kann ich es manchmal nicht fassen.
kann ich es manchmal nicht fassen.
und ich spreche
ich spreche
ich spreche mit den fischen
und ich spreche
ich spreche
ich spreche mit den fischen
ich bin ein lebewesen
das mit den fischen
und mit den katzen spricht
und deswegen
fasse ich meine gedanken
in ihre worte
worte in melodien
die die sprache versetzen
in ihre ursprünglichkeit
eine natürliche schwingung
ohne raum
ohne zeit
in die sprache
die man versteht
und ich spreche mit den pflanzen
und ihre triebe sprechen mit mir
und ihre wurzeln warnen mich
vor dummheit.
krallen und dornen retten meine angst
vor dem letzten.
vor dem letzten was es überhaupt gibt:
vor kleinbürgerlicher scheinmoral.
vor kleinbürgerlicher scheinmoral.
vor kleinbürgerlicher scheinmoral.
vor kleinbürgerlicher scheinmoral.
und ich spreche
ich spreche
ich spreche mit den fischen
und ich spreche
ich spreche
ich spreche mit den fischen
hände weg
du bleibst in meinem kopf
du bleibst in meiner seele
du wohnst nicht mehr bei mir
doch
ich empfehle dir:
nimm sie alle mit
die gefühle
die ich hege
für dich
denn ich pflege
nicht zu vergessen
was ich nicht vergessen will
schon aber kräftig was verändern
nicht unbedingt still
du bleibst und du bleibst
bleibst auf meinem stern
irgendwie muß ich dich haben
soetwas wie ziemlich gern
ziemlich gern ...
du sagst es nicht mit worten
doch ich höre dir zu
irgendwas an dir
läßt mir keine ruhe
ich denke immer wieder dran
ohne ergebnis
denn eigentlich warst du
kein unwichtiges erlebnis
für eine
die mal hie und da
nicht oberflächlich ist
nichts bestellt konsumiert
und danach vergisst
wie die anderen sein
das war es
was du wolltest
von mir
ich will nicht prophezeien
wie
du sein solltest
hände weg
hände weg
hände weg
hände weg
hände weg
hände weg
hände weg
hände weg
ich bin nicht hier um dir
die leviten zu lesen
immer wieder so zu tun
als sei was jemals so gewesen
ich verschwende viel zu oft
viel zu gerne mein talent
mich jemandem zu erkennen geben
mich
den doch niemand kennt
nicht mal ich mich selber
so wie du es bei dir auch nicht kannst
der wie ich
sich unter alibis verschanzt
du willst mich wie ich bin
und ich will dich wie du bist
wir sollten endlich einmal erkennen
daß es ist
wie es ist
hände weg
hände weg ...
all songs:
words & music: peter box
copyright 2007